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XING - grosse Chancen zu nutzen

von Peter Stahn

Was machen Sie mit Ihren Visitenkarten? Manchen haben noch eine Rolodex auf dem Tisch. Das ist so ein Ding, bei dem auf einer drehbaren Walze Plastiktaschen befestigt sind, in die dann die Visitenkarten hineingeschoben werden können. Mit alphabetischen Reitern. Und einem dicken Drehrad an der Seite. Das macht dann immer Spaß daran zu schrauben und zum nächsten Buchstaben zu kommen. Andere haben große Ordner, ähnlich aufgebaut. Plastikhüllen nehmen dann pro Seite erhebliche Mengen an Karten auf. Aber auch dieses System ist endlich. Seit einigen Jahren haben wir CRM Systeme (CustomerRelationManagement). Tolle Idee, das. Aber auch diese multifunktionale Datenbank ist häufig ein Datengrab. Welches immer mal wieder ausgebuddelt wird, wenn die Marketingabteilung die Weihnachtskarten verschicken will. Dann stellt der Verantwortliche fest, dass viele Adressen nicht sauber gepflegt sind, dass er aus dem eigenen Gedächtnis nach 5 Minuten Durchsicht schon 10 Karteileichen gefunden hat, bei denen er genau weiß, dass der Lehman doch schon längst nicht mehr bei Gebrüder Meier arbeitet und die UltraDotCom AG schon im Frühjahr ihre Pforten geschlossen hatte.
Und jetzt kommt XING, LinkedIn, Facebook und Freunde um die Ecke und verspricht mir, dass alles ganz easy wird, dass quasi die Datenverwaltung und die Akquise sich von selbst erledigt und dass ich immer mit supergepflegten Adressen arbeiten kann. Was bedeutet, dass bei der nächsten Einladung zur Hausmesse der Briefträger nicht mehr stapelweise meine hochglanzbedruckten, sauteuren Aussendungen zurückbringt. Mit dem lapidaren Hinweise, dass es die Adresse nicht gäbe oder die Firma dort nicht existiert.
Wer oder was ist XING? Während z.B. Facebook als Marktführer nach Nutzern sich mehr an den privaten Kunden gewendet hatte, fokussierte sich XING von Anfang an auf den professionellen Anwender. Mehr als 10 Millionen Mitglieder nutzen diese Internet-Plattform um international Job und Karriere zu verbinden. Die Hälfte davon im deutschsprachigen Raum. Auf XING vernetzen sich Arbeitnehmer und Selbständige aller Branchen, suchen und finden Jobs, Mitarbeiter und Aufträge. Seine Mitglieder tauschen sich online in über 45.000 Fachgruppen aus. Aber eben nicht nur virtuell. Durch die Funktion in XING ein Event anzulegen, kann auch zu sehr realen Treffen eingeladen werden. Das kann ein monatlicher Stammtisch genauso sein, wie eine Produktschulung oder eine Messeeinladung. Seit einiger Zeit sogar in noch professionellerer Weise. Denn der Veranstalter kann sogar kostenpflichte Tickets mit Hilfe einer zusätzlichen Software herausgeben. So wird zum Beispiel das Einsammeln von Eintrittsgeldern zum Kinderspiel. Es war schon ein geschickter Schachzug der XING Eigner die „Ticketing-Platform“ Amiando vor einiger Zeit übernommen zu haben. XING wurde 2003 in Hamburg gegründet und ist seit 2006 börsennotiert.
Jeder der ein Produkt oder eine Dienstleistung herstellt und anbietet, muß diese auch Verkaufen. Am Anfang des Verkaufen steht die Akquise. Das heißt Kunden finden und mit denen in Kontakt kommen. Da macht es doch wirklich Sinn, Mitglied auf einer Seite zu werden, die verspricht, viele Gleichgesinnte und potentielle Kunden dort zu finden. Also flugs ein Konto dort eröffnet.

Aber wie geht das nun? Ich habe mich also auf so einer Seite registriert. Und schon schrillt die Alarmklingel. Was ist mit meinen Daten? Mit der Sicherheit? Man hört doch so viel Schreckliches in den Medien. Kein Problem . Es gibt die unterschiedlichsten Abstufungen, welche Daten sie am Anfang oder eben auch später publizieren wollen. Und es liegt an Ihnen, wem sie wie viel Überblick verschaffen wollen. Allerdings sollten Sie sich vor einem hüten: sein sie nicht zu geheimnisvoll. Neben den Daten, wie sie erreichbar sind, Firmenname, Link auf Ihre Homepage, sollten Sie auch ein paar Angaben machen zu sich und zu Ihrem Produktportfolio. Und nicht zu vergessen: ein ordentliches Foto. Oder gehen Sie zu auf eine Messe und überreichen Sie ihre Visitenkarte mit einem Sack über dem Kopf?
Gut, das wäre geschafft, jetzt können Sie sich getrost zurücklehnen. Und abwarten, dass viele Interessenten Ihr Profil lesen und daraufhin Ihr Telefon zum Glühen bringen. Ach ja? War das auch so mit Ihrem GelbeSeiten Eintrag? Mit der Annonce in der Fachzeitung? Nein! Warum glauben Sie, sollte es jetzt auf einmal anders sein. Auch das Web, nicht mal in der 2.0er Version hebelt die Marktgesetze aus. Da fehlt noch was. Auch hier : Ihr persönlicher Einsatz!
Wenn sie also neu in Ihrem Webforum, in Ihrer Community sind, dann zeigen Sie sich. Stellen Sie sich an die virtuelle Bar. Posten sie Beiträge, stellen Sie sich vor, antworten Sie auf die Fragen anderer. Stellen Sie selber Fragen, geben Sie Tips und Hinweise. Haben Sei einen neuen Italiener aufgetan, bei dem sie rundherum zufrieden waren, teilen Sie es der Gemeinde mit. Drei Fliegen/eine Klappe: sie werden bekannter, andere sind froh über den Tip, und der Italiener hat mehr Zulauf. Und sagen Sie es ihm beim nächsten Besuch: hej, ich habe Dich 344 Leuten hier in der Umgebung empfohlen. Sie helfen ihm, sie helfen sich selber. Wäre nämlich blöd, wenn dieser Gastronom schon nach kurzer Zeit wieder schließen müßte. Weil er nicht genug verkauft. Und sie müssen wieder auf die Suche gehen. Mit einem klitzekleinen Satz, in 5 Minuten geschrieben, erreichen Sie so unwahrscheinlich viel. Das ist der Sinn und das Wesen solch einer Anwendung.
So funktioniert Social Media Marketing oder eben auch der Verkauf. Wie bei einem Automaten. Oben 2 Euro reingeworfen und unten die Klappe aufgezogen. Regel Nummer eins ist also das sich einbringen in die Community. Das etwas Gutes tun für andere. Die sie gar nicht kennen, die Sie nicht kennen. Mit jedem Eintrag erhöhen Sie Ihren Bekanntheitsgrad. Und hier ist es egal, ob sie ein regionaler Einzelhändler sind oder ein SalesManager, der für ganz Europa zuständig ist. Im ersten Fall adressieren sie ihren Input selbstverständlich auf lokale Belange, im Zweiten ist Ihr Zielpublikum die Fachkollegen aus der europaweiten Branche. Und genauso sind es die Themen. Im ersten Fall informieren Sie über das Pfarrfest ihrer Gemeinde am Wochenende im zweiten ist es das neue Softwareupdate für eine Branchenapplikation.
Diese Möglichkeiten bietet Ihnen XING. Sie bauen sich ein Netzwerk auf, pflegen dieses mit einigen Minuten pro Tag. Sie sind Mitglied in Gruppen, die Sie interessieren oder gründen selber eine. Sie möchten Überblick über wichtige Events in Ihrer Umgebung erhalten oder selber eines veranstalten? XING bietet Ihnen die richtige Grundlage. Und Sie wollen Ihr Unternehmen zielgerichtet präsentieren und Mitarbeiter finden, weil auf Annoncen niemand geantwortet hat? Posten Sie Ihre Stellenanzeige in XING.
In Business-Metropolen wie Frankfurt (Main) oder München ist jeder vierte Berufstätige bei XING. Diese Chancen gilt es zu nutzen.
Im Juni dieses Jahres erfuhr nun XING eine komplette Renovierung. Ziel war es, noch einfacher und intuitiver für neue Mitglieder zu werden. Allerdings kamen auch sehr viele kritische Stimmen aus der etablierten Szene. XING arbeitet mit Hochdruck an Verbesserungen, für viele Mitglieder wohl nicht schnell genug






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